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Tagesausgabe

Telefónica-CEO Haas über Glasfaser: Kein Gewinn in Sicht

Telefónicas CEO, Markus Haas, hat erklärt, dass das Unternehmen bisher keinen Euro mit seiner Glasfaser-Infrastruktur verdient hat. Was könnte hinter dieser Bilanz stecken?

29. Juli 2026
1 Min. Lesezeit

In einem aktuellen Interview hat Markus Haas, der CEO von Telefónica Deutschland, offenbart, dass das Unternehmen bislang keinen Euro mit seiner Glasfaser-Infrastruktur verdient hat. Diese Aussage wirft Fragen auf: Wie kann es sein, dass ein Unternehmen, das massive Investitionen in den Ausbau von Glasfaser tätigt, bis jetzt noch keine Erträge aus diesem Sektor verzeichnen kann? Ist das Geschäftsmodell in seiner jetzigen Form tragfähig oder steht Telefónica vor einer grundlegenden Neubewertung seiner Strategie?

Haas führt an, dass die enormen Investitionen, die für den Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes notwendig sind, jedoch mit Herausforderungen verbunden sind. In einem Markt, der stark umkämpft ist und wo Preisdruck vorherrscht, könnte es schwierig sein, die Investitionen in absehbarer Zeit zu amortisieren. Welche Faktoren werden hier nicht berücksichtigt? Die Konkurrenz von anderen Anbietern, die möglicherweise schnellere und kosteneffizientere Lösungen anbieten, könnte eine Rolle spielen. Stellt sich die Frage, ob Telefónica in der Lage sein wird, sich als Marktführer zu positionieren, während es gleichzeitig mit der Finanzierung seiner Infrastruktur kämpft. Der CEO hat auch angedeutet, dass sich das Unternehmen in einer „investitionsintensiven Phase“ befindet. Doch wo ist der langfristige Plan, um aus dieser Phase herauszukommen?